Was die Trällerauftritte beim Grand Prix angeht, war es Deutschland bereits gewohnt, von den anderen Teilnehmerländern abgestraft zu werden – ob berechtigt oder nicht – das sei einmal dahingestellt. Sowohl beim Gesangswettbewerb als auch bei der UNO ist Deutschland als Zahlmeister gern gesehen. Das war es denn aber auch. Besonders auf internationaler Bühne wird deutlich: Eine positive Außenwirkung wird nicht durch stramme Haltung und Errichtung gendergerechter Toiletten erzielt, sondern durch Geschmeidigkeit und Verständnis im Umgang mit anderen Staaten.
Unser „Außenelefant“ im Porzellanladen hat hingegen zerdeppert was möglich ist: Russland und China gemaßregelt und gegenüber vielen anderen Staaten den mahnenden Zeigefinger erhoben. Nun wundert sich das einfältige Nordlicht aus Husum, dass die halbe Welt nicht allein das Scheckbuch im Auge hat.
Nicht mal den Publikumspreis konnte er holen und darf wie gewohnt mit "Germany no points" die Heimreise antreten und seinem Chef von der Ungerechtigkeit des blöden Völkerrechts berichten. Aber mal ernsthaft: - vielleicht ganz gut, dass Deutschland verloren hat. Wer weiß was Herr Fettnäpfchen im Sicherheitsrat noch für Dinger rausgehauen hätte.
Zu alledem wurde Deutschland in den vergangenen Wochen von einer vorsommerlichen Hitzewelle überzogen. In der Tat war die Hitze der vergangenen Tage schwer zu ertragen: Nachts kaum Abkühlung und diverse Temperaturrekorde der Vergangenheit wurden eindeutig geknackt. Ein Blick auf den Kalender macht zudem deutlich, dass der 27. Juni, mithin als „Siebenschläfer“ bekannt, die Großwetterlage für die kommenden sieben Wochen bestimmt. So gesehen können sich die Schülerinnen und Schüler freuen, denn dieser Zeitraum deckt sich zu fast 100 Prozent mit den gerade begonnenen Sommerferien!
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Liebe Leserinnen und Leser,
die erste Jahreshälfte ist vorbei. Genießen Sie nach all den Ereignissen zwischen Januar und Juni die bevorstehenden Urlaubstage und kommen Sie gesund und erholt aus den Ferien wieder zurück. Ich werde ebenfalls eine Pause einlegen und erst ab September wieder meine Kolumne an gewohnter Stelle präsentieren.
Zum Autor
Im Jahre 1971 startete Hans-Jörg Vogler (75) als nebenberuflicher Vereinsberichterstatter seine journalistische Karriere. Nach Stationen als Redaktionsleiter und Publizist mehrsprachiger, internationaler Kundenmagazine sowie als Autor von mehreren Büchern ist der gelernte Redakteur als "Freier Autor" aktiv. Von 1977 bis 2001 gehörte Vogler - mit einer kurzen Unterbrechung - als CDU-Abgeordneter dem Main-Kinzig- Kreistag an und war zehn Jahre lang CDU-Fraktionsvorsitzender in Erlensee. Partei und aktiver Politik hat er vor mehr als 20 Jahren den Rücken gekehrt. Er lebt heute mit seiner Familie in Biebergemünd.




Kommentare
Niemand auf der Welt will diesen „woken Quatsch“, die deutsche grüne Ideologie oder irgendeinen anderen Unsinn, den deutsche Politiker international verbreiten.
Und selbst die Aussagen des früheren Präsidenten Botswanas gegenüber Baerbock …
Zitat:… zeigen wieder die Qualität deutscher Politiker und deren Kompetenz in der Welt.
Politiker sollten nach Leistung und Qualität eingesetzt werden, um endlich wieder international mitreden zu können.
Leider sehen Politiker dieses Versagen nicht ein, sondern feiern sich selbst für ihre „Superleistungen“ und werden durch politisch gesteuerte Qualitätsmedien darin auch noch bestärkt.
(Stichwort z. B.: „Merz hat es schwerer als die Trümmerfrauen nach dem Krieg“)
Genauso wie Merz und Scholz sich mit Bemühungen um Frieden in der Ukraine brüsten.
Die ganze Welt schaut uns zu und lacht, denn außer „Slava Ukraini“ und dem Versand weiterer Waffen gibt es keine Friedensbemühungen.
Hoffentlich wird dieses Trauerspiel bald beendet und man besinnt sich darauf, die Strukturen zu prüfen.
Herr Vogler hat in wenigen Zeilen auf den Punkt gebracht, was die "staatstragenden" Medien, schönfärben oder gar geflissentlich verschweigen.
Allerdings setzt das erwähnte Husumer Leichtgewicht nur eine beängstigend katastrophale Entwicklung fort, die in der rot-grünen Vorgängerregierung insbesondere von der grünen "Starministerin" betrieben wurde.
Dass diesen Wendehälsen nicht nur das Außen-, sondern auch das Wirtschaftsressort überlassen wurde, ist hauptverantwortlich für den Absturz dieses Landes, der mittlerweile kaum rückgängig gemacht werden kann.
Wer nun glaubt, dieser schicki micki Verein würde angesichts des angerichteten Schadens in Sack und Asche gehen, sieht sich getäuscht. Bellizistische Stimmungsmache und wenig intelligente Lebensferne bestimmen noch immer deren Credo auf lokaler wie nationaler Ebene - und offenbar gibt es weiterhin Leute, die dem auf den Leim gehen.