Dieser beruht bislang primär auf den vor Ort gezahlten Arbeitslöhnen. Da die Anlagen zwar kapitalintensiv sind und mit einem großen Flächenverbrauch einhergehen, aber vergleichsweise wenig Personal vor Ort benötigt wird, profitieren die Standortkommunen mit Blick auf die Gewerbesteuereinnahmen nur sehr eingeschränkt von entsprechenden Großprojekten. Das soll sich nun ändern: Wie der CDU-Bundestagsabgeordnete Pascal Reddig mitteilt, hat der Koalitionsausschuss von CDU, CSU und SPD beschlossen, dass der Zerlegungsmaßstab für den Gewerbesteuer-Messbetrag bei der Ansiedlung von Rechenzentren künftig alternativ zum Standardfall geregelt werden soll. Entsprechende Vorbilder gibt es bereits, zum Beispiel im Bereich von Windenergieanlagen. Ziel sei es, Rechenzentren-Projekte durch höhere Gewerbesteuereinnahmen finanziell attraktiver für Städte und Gemeinden zu machen.
Reddig: "Gerade für die Metropolregion Rhein-Main und das Umland, das aufgrund seiner Lage und der bereits vorhandenen Infrastruktur sehr attraktiv für die Ansiedlung von neuen Rechenzentren ist, ist das eine sehr gute Nachricht. Es ist wichtig, die Kommunen angemessen an der wirtschaftlichen Wertschöpfung zu beteiligen. Das ist nicht nur fair, sondern damit wird auch die Akzeptanz in der Bevölkerung für die Umsetzung entsprechender Projekte steigen", ist Reddig überzeugt. Die Entscheidung über die Neuregelung liegt nun beim Deutschen Bundestag.




Ich habe selten einen derartigen Müll gelesen. Das kann nur von defätistischen blaunen Demokratieverächtern stammen! Allen Interessierten sei geraten, sich die Studie in Gänze anzusehen und vor allem deren Schlussfolgerung zu studieren, die weit entfernt von dem debilen Heck`schen Fazit zu verorten ist!
Und der Tipp, die McKinsey-Studie komplett zu lesen, ist hervorragend. Vielleicht gilt das dann auch für diejenigen, die so tun, als stünde darin, Deutschland sei wirtschaftlich auf einem Höhenflug und alles laufe bestens.
Die Realität ist leider ziemlich unhöflich: Unternehmen investieren zurückhaltender, die Industrie kämpft mit hohen Kosten, und die Wettbewerbsfähigkeit steht unter Druck. Aber keine Sorge – wenn man Kritiker laut genug beschimpft, verschwinden diese Probleme bestimmt von selbst.
Manchmal hat man den Eindruck, manche verwechseln Debattenkultur mit Empörungstheater. Wer anderer Meinung ist, wird etikettiert, statt widerlegt. Das spart Zeit – und ersetzt Argumente durch Moral.
Fast schon beneidenswert: Wenn man jede unbequeme Analyse einfach zur Propaganda erklärt, lebt es sich in einer wunderbar störungsfreien Parallelwelt.
Ihrer Kritik hinsichtlich der Debattenkultur sollten Sie sich selbst stellen. Vielleicht schreiben Sie beim nächsten Mal sofort sachlicher und nicht derart polemisch!
Vor allem in Maintal-Bischhofsheim...
Grüezi