Unter den festgenommenen Männern im Alter von 18 bis 19 Jahren befindet sich ebenso der mutmaßliche Schütze der geplanten Auftragsmorde. Durch kriminaltaktische Maßnahmen in einem laufenden Ermittlungsverfahren erfuhren die Fahnderinnen und Fahnder von Zoll und Polizei am 03.07.2026, dass die Gruppierung noch am selben Tag plante, mindestens eine Person durch einen beauftragten Schützen erschießen lassen zu wollen. Die Tat sollte von dem Auftragsschützen zudem mittels einer Videobrille aufgezeichnet werden. Nur durch das umgehende Eingreifen der Zollfandungs- und Polizeikräfte konnten unmittelbar bevorstehende Auftragsmorde verhindert werden.
Die festgenommen Tatverdächtigen wurden am 04.07.2026 auf Antrag der Staatsanwaltschaft Wiesbaden dem Ermittlungsrichter am Amtsgerichts Wiesbaden vorgeführt, der für die fünf Beschuldigten die Untersuchungshaft anordnete. Die weiteren Ermittlungen in dem Fall werden durch die Staatsanwaltschaft Wiesbaden, das Zollfahndungsamt Frankfurt und das Hessische Landeskriminalamt geführt.





Kommentare
Die eigentlichen Ursachen werden weiterhin gerne umkreist wie ein heißer Brei. Probleme werden analysiert, kommentiert und wegmoderiert – nur gelöst werden sie nicht.
Stichprobenartige Kontrollen sollen es richten – ein Konzept, das ungefähr so wirksam ist wie ein Pflaster auf einem Wasserrohrbruch.
Aber Hauptsache, man kann verkünden, dass „etwas getan wird“.